Donnerstag, 21. März 2013

Leider kein Einzelfall

Das Cape Epic Mountainbikerennen ist wieder unterwegs und die Paarhufer haben nichts dazu gelernt.

Samstag, 9. März 2013

Sie leben tatsächlich

Ganz zum Schluss gibt es noch ein paar bewegte Bilder von Tieren aller Art. Schnell, langsam, bedrohlich oder harmlos - alles dabei.

video



Donnerstag, 7. März 2013

Breitbildretrospektive


Kapstadt
Giants Castle
Amphitheatre
Royal Natal uKhalamba Drakensberg Park
Royal Natal uKhalamba Drakensberg Park
Krüger National bei Berg en Dal
Soweto


Sonntag, 3. März 2013

Ende



Resozialisierung

Um sich langsam wieder an Baden-Württemberg zu gewöhnen, kann man einen Ausflug in die Weinregion am Kap versuchen. Bringt aber eigentlich nichts. Im Gegenteil: Wetter, Landschaft und Wein im Schwabenland können nicht ansatzweise mithalten.

Samstag, 2. März 2013

Gut Getafelt

Tafelberg - keine Frage - muss man rauf. Natürlich gibt es auch die bequeme, Flip-Flop-geeignete Möglichkeit mit der Seilbahn. Das ist natürlich nichts für halbwegs ambitionierte Flachlandtiroler. Daher kann man zumindest für den Aufstieg einen der vielfältigen und gut ausgeschilderten Wanderwege wählen. Wenn allerdings dann die Seilbahn wegen zu starkem Wind komplett außer Betrieb ist, fallen neben der komfortablen Abfahrt auch noch der Toilettengang und das Weizenbier am Gipfel aus.
Beim runterlaufen sollte man Abstand vor den sich die Kante herunterstürzenden Wolken bewahren.




Freitag, 1. März 2013

Verwirrung am Kap

Kap Agulhas war bereits Thema an dieser Stelle. Nun gibt es bekannterweise auch noch das Kap der Guten Hoffnung an der Kaphalbinsel. Das ist nun aber wie gesagt nicht nur nicht der südlichste Punkt Afrikas, sondern nichtmal der südlichste Punkt besagter Halbinsel. Das wiederum ist Cape Point. Aber das Kap der Guten Hoffnung ist immerhin der südwestlichste (!) Punkt Afrikas. Nun kann man mal das Geodreieck zücken und nach weiteren derartigen Punkten dieser Art in Afrika und um auch die anderen Kontinente suchen. Dort gibt es sicher noch Potential.
Den Klippschliefern und den Straußen ist das aber wohl egal.

Nachtrag: Die Verwirrung geht weiter. Das Kap der Guten Hoffnung scheint doch südlicher als Cape Point zu sein, und bei Google sind die Karten auch nicht immer eingenordet. Auf jeden Fall war den Serfahrern Cape Point zwei Leuchttürme wert während das Kap der Guten Hoffnung nicht einmal ein kleines Licht abbekommen hat. Ob das schlau war, ist angesichts der vielen vervbliebenen Schiffwracks nicht völlig ohne Zweifel.








Donnerstag, 28. Februar 2013

Fracksausen

In Simonstown gibt es eine beachtliche Kolonie von Pinguinen, die einen Palmenstrand offensichtlich der leicht unterkühlten Antarktis vorziehen. Dafür haben sie gelernt, die Touristen zu ignorieren.



Mittwoch, 27. Februar 2013

Kap Tormentoso

Das Kap Agulhas ist ein sehr windiger Ort, wenn nicht gar stürmisch. Außerdem ist es der südlichste Punkt Afrikas - und nicht, bitte merken, falls Günther Jauch anruft, das Kap der Guten Hoffnung.
Hier steht dann somit auch der südlichste Mülleimer Afrikas und Indischer (warm) und Atlantischer Ozean (kalt) vermischen sich zu einer lauwarmen Brühe.
Der Wind wenn nicht gar Sturm hat dem ein oder anderen Seefahrer bereits den Tag vermiest. Es gibt sogar ein Museum eigens zur Dokumentation der Schiffsuntergänge.
Die Südafrikanischen Nationalparks haben hier natürlich auch eine Depandance mit windsicher verankerten Reeddachhütten.








Roadtrip

Das Western Cape ist im Sommer deutlich zu trocken. Mancherorts kommt es sogar zu kleinen Waldbränden. Trotzdem wird beharrlich Landwirtschaft betrieben.




Dienstag, 26. Februar 2013

Schiffbruch

Knysna hat die zweitgefährlichste Hafeneinfahrt. Unklar ist der Umfang der gesamten Versuchsgruppe und welches denn dann die gefährlichste Einfahrt ist. Aber so erzählt man es sich nun einmal. Auf jeden Fall hat es dazu gereicht, die kommerzielle Schifffahrt einzustellen. Nun werden nur noch Touristen verschifft und verschaukelt.
Die Gefahr besteht aufgrund der enge Verbindung zwischen der Lagune, in die der Fluss Knysna mündet, und dem indischen Ozean. Hier treten während des Gezeitenwechsel ungewöhnlich hohe Strömungen auf, da sich das komplette Wasser durch die nur 60 Meter breite Öffnung drücken muss. Auf beiden Seiten warten dann die Haie darauf, die Schiffbrüchigen vor dem Ertrinken zu bewahren.

Montag, 25. Februar 2013

Elefantös

Anfangs machte es nicht ganz den Eindruck aber schließlich hatte sich der Addo Elephant National Park seinen Namen redlich verdient. Zu guter Letzt erwiesen sich manche der grauen Gestalten - bzw. braune Gestalten, wenn gerade ein Schlammbad genossen - sogar als echtes Verkehrshindernis.





Hinterm Lattenzaun

Im Spekboom Tent Camp im Addo Elephant National Park kann man in Zelten übernachten, die schon als besseres Gartenhäuschen durchgehen. Man kann die Nacht aber auch am benachbarten Wasserloch verbringen und auf durstige Tiere warten - oder auf Tiere, die Hunger auf durstige Tiere haben. Dabei sitzt man dann hinter einer mit Elektrozaun gesicherten Bretterwand und linst durch Schießscharten auf den trüben Tümpel.



Sonntag, 24. Februar 2013

Mehr Bilder und besserer Text

http://cosyjozi.blogspot.de/2013/02/wandern-in-den-drachenbergen.html

Samstag, 23. Februar 2013

Roadtrip

700 km über Landstraßen aller Art können sich ein wenig ziehen. Allerlei Getier auf der Fahrbahn zwingen hin und wieder zu abrupten Bremsmanövern. Hier findet sich also noch eine weitere Parallele zu Indien. Aber immerhin endet die Fahrt dann am indischen Ozean.



Die San

Vor 5000 Jahren begann die San ihre Jagderfolge mit Höhlenmalereien zu dokumentieren. Bis zu den 1930er Jahren waren die Motive überwiegend Jäger mit Pfeil und Bogen und das Eland, die größte heimische Antilopenart. Dann kamen Abbildungen von weißen Männern mit Gewehren hinzu und bald waren die San verschwunden. Nur das Eland durfte bleiben.



Vom Südkap zum Nordkap

Die Familie Weston aus Winterton am Fuße der Drakensberge ist 1930 mit einem zum Wohnmobil umgebauten Auto vom Kap Aghulas zum Nordkap aufgebrochen. Der erste Versuch musste abgebrochen werden, da das Fahrzeug zu schwer für die meisten Brücken war. Nachdem das Auto dann durch einen anderen Aufbau Gewicht verloren hatte, konnte aber dann nach Europa durchgestartet werden. 15 Monate hat es dann gedauert bevor es per Schiff wieder zurückging.

Mittwoch, 20. Februar 2013

The Berg

Die Drakensberge umschließen ringförmig den Osten von Lesotho und sind weit und breit die höchste Erhebung. Ein besonderer Teil ist das sog. Amphitheater. Das ist eine halbkreisförmige Abbruchkante, von der dann ein Tal ausläuft. Tatsächlich als Theater verwendet, hätte man darin auf den hinteren Plätzen wohl nicht so gute Sicht, in Anbetracht eines Höhenunterschieds von 800 Metern.




Dienstag, 19. Februar 2013

Roadtrip

Die nächste Etappe führt zu den Drakensberge. Wenn der Lammergeier, den es fast nur noch dort gibt, W-Lan in seinem Horst hat, gibt es an dieser vielleicht auch ein paar Bilder und den üblichen hingeschluderten Beitext.


Gandhi

Manchmal schließt sich der Kreis:
Gandhi (s. http://irgendwasistimmerinbollywood.blogspot.com/2011/10/gandhi-in-hood.html) hat einige Jahre in Südafrika verbracht. Dabei hat er einen Eindruck von der Rassendiskriminierung gewonnen und sich überlegt, wie man sich dagegen wehren kann.
Diese Erkenntnisse konnte er gut gebrauchen, um die Briten aus Indien zu vertreiben.
In Johannesburg hat er des öfteren im Gefängnis am Constitution Hill gesessen, weil er zum Beispiel nicht akzeptieren wollte, das er als Nichtweißer nicht die erste Klasse im Zug benutzen durfte.
Des weiteren umfasst die Gästeliste alle namenhaften, hiesigen Freiheitskämpfer.




Montag, 18. Februar 2013

Immobilien im Wandel der Zeit

Die traditionelle Behausung in Soweto ist das sog. Matchbox-Haus. Das sind kleine Steinhäuser, die für die Leute gebaut wurden, die nicht unbedingt freiwillig dort hin gezogen sind. Falls der Platz nicht reicht, oder eins der Familienmitglieder immer zu laut Musik hört, kann man sich einfach noch eine Blechhütte davor stellen (Shack). Ein solcher Shack ist nicht unbedingt ein Zeichen von Armut (oft aber doch) denn auch Leute, die es zu etwas Wohlstand gebracht haben setzen sich noch einen Shack in den Garten.



Sonntag, 17. Februar 2013

Segregation am Ticketschalter

Im Arpartheidmuseum in Johannesburg bekommt man am Eingang per Zufall eine fiktive Rassenzugehörigkeit zugeordnet. Aufgrund derer kann man dann nur den zugewiesenen Eingang des Museums nutzen. Im späteren Verlauf nehmen aber alle Besucher wieder den gleichen Weg, genau wie es im realen Südafrika nun der Fall ist, wenn mir die unterschiedlichen materiellen Freiheiten außer Acht lässt.


Bungee in Soweto

Im alten Kraftwerk von Soweto kann man seine Höhenangst bekämpfen indem man sich zwischen beiden bemalten Kühltürmen in ein Gummiseil stürzt.
Rundrum hat sich ein kleiner Park an weiteren Funsportarten zusammen gefunden.
Schöner sind aber eigentlich die Kühltürme selbst, die sog. Orlando Towers.




Samstag, 16. Februar 2013

In eigener Sache

Die vergangene Woche hat sich die Berichterstattung hier etwas schwierig gestaltet. Es gibt kein flächendeckendes W-Lan im Krügerpark und dieser komische Biergartenpost am Anfang ist nicht richtig fertig geworden. All das sollte nun aber besser werden.

Nachts sind alle Katzen grau

Drei Tage in der absoluten Wildnis fördern u. U. wenige Sichtungen zu Tage. Am Tag gibt es da jedenfalls gar nichts zu vermelden und in der Nacht nur einen zu groß geratenen Stubentiger. Unter dem Gesichtspunkt - aber auch nur unter dem - kann man sich das auch sparen und die meiste Zeit an der Bar des Basislagers verbringen. Der Leopard wartet jedenfalls die ganze Zeit auf einem Baum in der Nähe.


Der Asiate

Manche Leute im ostasiatischen Raum wissen sich bei gelegentlichen Potenzproblemen nicht anders zu helfen als mit einem afrikanischen Rhinozeroshorn - was aber sicher auch nicht hilft. Allerdings bedeutet das für viele Nashörner das sehr schnell davon nur noch ein paar Knochen zu sehen sind. Das Horn findet sich irgendwann in Hong Kong oder Bangkok wieder und den Rest teilen die Geier und Hyänen unter sich auf.


Der Rastaman mit dem Gewehr

Für den mitteleuropäischen Betrachter eher ungewöhnlich aber dennoch ganz normal: Wenn der Ranger in einem Riesenhaufen Nashornexkremente herumwühlt und die Ahnungslosen begeistert zusehen.



Wo die Buschmänner wohnen

Um zum Bushmans Camp im südlichen Krüger Nationalpark zu gelangen benötigt man einige Geduld, ein geländegängiges Fahrzeug und ein wenig Respekt vor den umherschweifenden Breitmaulnashörnern. Dort angekommen erwartet einen zunächst mal nicht viel mehr als zum absoluten Überleben notwendig ist: das wird aber sicher für drei Tage reichen. Wichtig ist nur, dass der Zaun in der Lage ist die größeren Tiere draußen zu halten. Die Frage, wie der enorme Haufen Tierfäkalien direkt vor der Hütte hier her kommt, wird vielleicht noch erörtert.